PRP- Platelet Rich Plasma Therapie

PRP Therapie: damit die Jugend lange erhalten bleibt

Seit Jahrzehnten können sich die Menschen in Deutschland und Westeuropa über eine steigende Lebenserwartung freuen. Dank moderner Anti-Aging-Methoden ist es außerdem möglich, ein jugendliches und gutes Aussehen zu bewahren.
Zu den neuesten Methoden des Anti-Agings zählt die sogenannte PRP-Therapie (platelet rich plasma= Thrombozyten/Plättchen reiches Plasma), die auch in unserem Studio angeboten wird. Bei dieser Methode, auch als Eigenbluttherapie oder Dracula Therapie bekannt, wird der Organismus mit eigenem Blut, bzw. Thrombozyten reichem Plasma, stimuliert. Große Erfolge zeigt diese Methode vor allem bei der Faltenbehandlung, der Hautverjüngung und der Behandlung von Haarausfall.

Was bedeutet Anti-Aging?

Als Anti-Aging werden all die Maßnahmen bezeichnet, durch welche sich der biologische Alterungsprozess des Menschen verlangsamen lässt. Langfristig wird dadurch ein längeres Leben, aber auch eine höhere Lebensqualität im Alter angestrebt. Anti-Aging spielt nicht nur in der Kosmetik eine Rolle, sondern auch in der Ernährungswissenschaft, der Sportmedizin und sogar in der Allgemeinmedizin, wo die Behandlung von typischen Alterskrankheiten zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Vor allem das kosmetische Anti-Aging wie die PRP-Therapie ist erwähnenswert, denn das offensichtlichste Zeichen des Alterungsprozesses ist die Hautalterung, die üblicherweise circa ab dem 25. Lebensjahr beginnt und sich vor allem durch die Bildung von Falten bemerkbar macht. Der Grund für diesen Prozess: Die Zellen der Haut werden nicht mehr so schnell erneuert, wie in früheren Jahren und die Fähigkeit der Haut zur Speicherung von Feuchtigkeit nimmt ab. In späteren Jahren wird außerdem in den tiefen Schichten der Haut ein größerer Anteil des Strukturproteins Kollagen abgebaut, sodass die Elastizität der Haut abnimmt. Erheblich verstärkt werden, kann dieser Alterungsprozess der Haut durch äußere Einflüsse, vor allem durch UV-Strahlung.

Mit der PRP-Therapie dem Alterungsprozess entgegenwirken

Als kosmetische Anti-Aging-Methode lässt sich die PRP-Therapie in verschiedenen Bereichen anwenden, um hier dem natürlichen Alterungsprozess der Haut entgegenzuwirken.

Diese Erfolge zeigen sich:

  • das Hautbild wird insgesamt verbessert, die Haut wird gestrafft, Falten geglättet
  • deutlich schnellere Abheilung der Spuren von Peeling- und Laseranwendungen
  • das Haarwachstum lässt sich stimulieren
  • Cellulite und Dehnungsstreifen Behandlung

Unabhängig vom Einsatz für Anti-Aging wird die PRP-Therapie auch in der Medizin und der Schönheitschirurgie genutzt, etwa bei:

  • der Vergrößerung der Lippen
  • einem Volumenaufbau im Bereich des Gesichts
  • Beschleunigung des Heilungsprozesses bei kritischen Wunden in vielen medizinischen Bereichen
  • Orthopädie und Sportmedizin
  • Förderung des Haarwachstums

So läuft die Behandlung ab

Dem Kunden, der sich für die PRP-Therapie entscheidet, wird zu Beginn der Behandlung Blut abgenommen. Dies wird anschließend aufbereitet, sodass sich im abgezapften Blut hoch konzentrierte Eiweiße, Blutplättchen und weitere Wachstumsfaktoren befinden. Diese Mischung sorgt dafür, dass die Regeneration der Zellen, aber auch die Synthese von Kollagen sowie die Erneuerung der Haut angeregt wird. Diese Aufbereitung dauert nur wenige Minuten, sodass der Kunde je Behandlung nur eine Sitzung absolvieren muss.

Sobald das Blut aufbereitet ist, wird es an der Stelle injiziert, wo die Verjüngung der Haut erwünscht ist oder wo Falten behandelt werden sollen. Der große Vorteil der PRP-Methode liegt darin, dass die verjüngenden Faktoren für die Haut aus dem Körper des Kunden gewonnen werden und keine künstlichen Zusatzstoffe oder sonstige Fremdstoffe injiziert werden müssen. Durch die PRP-Anwendung wird einerseits die Erneuerung der Zellen angeregt, andererseits aber auch das Wachstum der Zellen in tieferen Schichten der Haut stimuliert.

PRP Therapie Falten

Dadurch lässt sich der natürliche Alterungsprozess erheblich verlangsamen. Die PRP-Methode überzeugt darüber hinaus mit einem länger anhaltenden Effekt. Allerdings kann es etwas dauern, bis der Effekt tatsächlich sichtbar wird, weil sich die Zellen von Haut und Unterhaut eben nicht sofort erneuern.

So funktioniert die PRP-Methode im Detail

​Sobald das Blut abgenommen wurde, wird dieses zentrifugiert. Dadurch wird das Thrombozyten reiche Blutplasma mit Wachstumsfaktoren gewonnen.

Eine weitere Behandlung des Eigenblutes für die PRP-Methode ist nicht notwendig, weil sich die einzelnen Bestandteile des Blutes durch die Einwirkung der Zentrifugalkraft in verschiedenen Schichten anordnen. Dabei wird das Blut in Erythrozyten, Thrombozyten (Blutplättchen) armes Plasma, und Thrombozyten reiches Plasma zerlegt. Aus Letzterem werden in der Medizin beispielsweise auch Gels hergestellt, die zur Behandlung bei Wundheilung, insbesondere bei chronischen Wunden, verwendet werden. Während PRP-Anwendungen im Bereich der Kosmetik erst seit wenigen Jahren erfolgreich genutzt werden, ist der bioaktivierende Effekt in der Medizin bereits seit den 1960er Jahren bekannt.

Blutbestandteile im Röhrchen

Sobald das Thrombozyten reiche Blut von den anderen Bausteinen des Blutes getrennt ist, werden die Thrombozyten aktiviert und anschließend wird das Plasma in die Haut injiziert. Dies führt hier dazu, dass die Bindegewebszellen aktiviert werden. Dadurch wiederum wird die Produktion der beiden Strukturproteine Elastin und Kollagen angeregt. Beide bewirken, dass die Haut schon kurz nach der Anwendung wieder straffer wirkt. Auch Falten lassen sich durch diese Methode hervorragend glätten.

Zusätzlich wird durch die PRP-Therapie die Bildung von Hyaluronsäure gesteigert. Dadurch wird mehr Wasser gebunden und die Haut kann wieder mehr Feuchtigkeit speichern. Auch damit wird der Alterung der Haut entgegengewirkt, weil diese etwa ab dem 25. Lebensjahr die Fähigkeit verliert, Feuchtigkeit zu speichern.

Des Weiteren lagern sich nach dem Unterspritzen von PRP-Plasma mesenchymale Stammzellen an der betreffenden Stelle an. Zusammen mit der vermehrten Bildung von Strukturproteinen tragen diese Stammzellen erheblich zur Regeneration des Gewebes bei.

Was bewirkt die PRP-Anwendung genau?

Kunden, die sich für diese Form der Eigenbluttherapie entscheiden, können schon bald ein deutlich besseres Hautbild im Spiegel beobachten. Nach der Anwendung erneuern sich sowohl die Haut als auch das Bindegewebe gewissermaßen von innen heraus.

Allerdings ist das Ergebnis nicht gleich zu sehen, weil durch die Injektion zunächst einmal eine kontrollierte Entzündung in der Haut hervorgerufen wird. Sobald die alten Zellen abgestoßen sind und sich neues Gewebe gebildet hat, wirkt die Haut jedoch insgesamt gesünder, vitaler und deutlich jünger als zuvor.

Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, sind anfangs mindestens 3 Behandlungen im Abstand von je einem Monat empfehlenswert. Anschließend kann eine jährliche Auffrischung genügen. Der Behandlungserfolg und die Häufigkeit der PRP Sitzungen hängt jedoch vom jeweiligen Status der Haut ab. Die Behandlung von Haarausfall mit der PRP-Therapie verläuft wie die Gesichtsbehandlung, muss jedoch in regelmäßigen Abständen, mindestens 3-5 Mal jährlich wiederholt werden. 

Auch für die Behandlung von Cellulite und Dehnungsstreifen sind mehrere Sitzungen notwendig.

PRP Therapie Haarausfall

Hat die PRP-Therapie Nebenwirkungen?

Weil bei dieser Form der Eigenbluttherapie ausschließlich körpereigene Substanzen verwendet werden, lassen sich allergische Reaktionen auf die Behandlung nahezu komplett ausschließen. Lediglich die Injektion kann einige Nebenwirkungen mit sich bringen. Zu den häufigsten Erscheinungen gehören die Rötung der Haut rund um die Einstichstelle sowie kleine blaue Flecken.

Vor der Behandlung sollten die Kunden allerdings ein Vorgespräch im Kosmetikstudio führen. Dabei können sie bereits erkennen, wie sachkundig unsere Mitarbeiter sind und wie hygienisch im Studio gearbeitet wird. Denn wenn diese Injektionen unsachgemäß durchgeführt werden oder in einem Studio nur ein geringes Augenmerk auf die Hygiene gelegt werden, kann es auch zu unerwünschten Infektionen kommen. Gravierendere Nebenwirkungen sind jedoch nur bekannt, wenn das Blut mit weiteren Substanzen angereichert wird.