Permanent Make-up

Permanent Make-up unterstreicht die natürliche Schönheit

Vor allem Damen, die einen straffen Zeitplan haben und in jeder Situation Wert auf ein gepflegtes Äußeres legen, schätzen die Vorteile, die ihnen ein Permanent Make-up bietet. Denn schon wenige Tage nach der Behandlung können sie sich das tägliche Schminken und das regelmäßige Auffrischen der Schminke an langen und stressigen Tagen sparen.

Bei Permanent Make-up handelt es sich um eine spezielle Art von kosmetischen Tätowierungen, die im Gesicht angewendet wird. Durch die Behandlung lassen sich vor allem Lippenkonturen und künstliche Lidstriche erzeugen, die mehrere Jahre lang halten.

Die möglichen Anwendungen

Anders als beim zeitweiligen Make-up wird mit kosmetischen Tätowierungen nicht das gesamte Gesicht behandelt, sondern nur einzelne Partien. Damen, die beispielsweise der Haut mit Rouge mehr Farbe geben wollen, müssen dies auch nach der Behandlung machen. Permanent Make-up wird vorwiegend in folgenden Bereichen genutzt:

  • um den Augenbrauen mehr Fülle zu geben und ihre Kontur zu formen
  • um den Wimpernkranz zu verdichten
  • um mit einem permanenten Lidstrich die Form der Augen zu betonen
  • um die Kontur der Lippen und ungleichmäßige Lippen zu formen
  • um Schönheitsflecken auf der Haut anzubringen

Für wen eignen sich die kosmetischen Tätowierungen?

​Ursprünglich haben vor allem Frauen nach einer Krebserkrankung das Permanent Make-up geschätzt, um die Spuren der Erkrankung und der Chemotherapie zu überdecken.
Denn zu den Nebenwirkungen von Medikamenten zur Behandlung von Krebs gehört Haarausfall, der sich vor allem im Bereich der Augenbrauen anderweitig nur schwer kaschieren lässt.

Permanent Make-up

Inzwischen ist die Technik aber so ausgefeilt und so weit verbreitet, dass eine Vielzahl von Kundinnen die Vorteile schätzen. Dazu gehören nicht nur Damen, welchen die Zeit für das regelmäßige Schminken fehlt, sondern auch Sportlerinnen, Kontaktlinsen- und Brillenträgerinnen und Damen, die unter einer empfindlichen Haut leiden und deshalb herkömmliches Make-up nicht vertragen. Sehr gern greifen darüber hinaus sowohl Frauen als auch Männer auf Permanent Make-up zurück, die unter äußerst spärlichem Haarwuchs an Augenbrauen oder unter unscheinbaren Augen, zu kleinen Lippen sowie einer ungleichmäßigen Form der Lippen leiden.

So funktioniert die kosmetische Tätowierung

Für das Permanent Make-up wird ähnlich wie bei einer Tätowierung mit einem speziellen Pigmentiergerät gearbeitet. Dies ist mit sehr feinen Nadeln ausgestattet, durch die Farbpigmente schonend in die Haut eingebracht werden. Heute werden für diese Art der kosmetischen Tätowierung ausschließlich lichtstabile und hautfreundliche Pigmentierfarben verwendet, die auch von Allergikern sehr gut vertragen werden.

Gut vorbereitet in die Behandlung

Bevor das Permanent Make-up in die Haut eingebracht wird, erfolgt ein ausführliches Vorgespräch, in welchem die Kundin ihre Wünsche äußert, bei dem die Einzelheiten besprochen werden und wo sich Kundinnen, die noch keine Erfahrungen mit Permanent Make-up gesammelt haben, ausgiebig informieren können.

Vor der anschließenden Behandlung, die direkt im Anschluss erfolgen kann, wird die Haut der Kundin untersucht. Für den Mitarbeiter des Kosmetikstudios ist es wichtig, zu wissen, ob die Haut Unebenheiten aufweist. Diese können sich nämlich nachteilig auf das Ergebnis auswirken. Anschließend wird die Haut gründlich gereinigt, um die Rückstände anderer Kosmetikprodukte zu beseitigen. Erst dann werden die Hautpartien, auf welchen das Permanent Make-up aufgetragen werden soll, nachhaltig geschminkt.

Die Kundin kann also schon vor der eigentlichen Behandlung sehen, wie das Ergebnis aussehen wird. Sie hat außerdem die Gelegenheit, noch Änderungswünsche zu äußern, etwa was Farbe und Form der Tätowierung angehen.

Die eigentliche Behandlung

Obwohl die kosmetische Tätowierung schmerzfrei ist, kann die Behandlung mit den feinen Nadeln nach einer gewissen Zeit unangenehm werden. Deshalb werden alle Hautpartien, welche pigmentiert werden sollen, zunächst mit einer speziellen Crème oder einem Gel örtlich betäubt. Dadurch spürt die Kundin während der Behandlung allenfalls ein leichtes Kribbeln auf der Haut. Je nachdem, wie umfangreich das Permanent Make-up aufgetragen werden soll, dauert die Behandlung zwischen 1,5 und 2,5 Stunden. 

Permanent Make-up Lippen

​Gegebenenfalls ist im Anschluss eine Nachbehandlung erforderlich, beispielsweise, wenn die Farben noch zu wenig intensiv sind.

Gibt es eine Alternative zum Permanent Make-up?

Wenn es lediglich um die Augenbrauen geht, entscheiden sich viele Kundinnen statt für ein Permanent Make-up eher für die Methode des Microbladings, die in unserem Studio angeboten wird. Auch dabei handelt es sich um eine Pigmentiermethode. Diese wurde ursprünglich in Japan entwickelt und wird im Fernen Osten seit Jahrzehnten erfolgreich angewendet. Der große Vorteil, den auch immer mehr Menschen aus der westlichen Welt schätzen, besteht darin, dass beim Microblading sehr viel feiner und präziser gearbeitet werden kann. Dadurch wirken die Augenbrauen, welchen durch das Microblading Farbe und Volumen gegeben wird, noch natürlicher, als es beim Permanent Make-up der Fall ist.

Hält das Make-up wirklich dauerhaft?

Bei dieser kosmetischen Tätowierung werden die Farbpigmente lediglich in die oberste Schicht der Haut eingearbeitet. Das bedeutet: Durch äußere Einflüsse wie die ultravioletten Strahlen der Sonne, aber auch durch den natürlichen Alterungsprozess der Haut, verblassen die Farben des Permanent Make-up im Lauf der Zeit. Zwar kann die kosmetische Tätowierung theoretisch bis zu zehn Jahre lang halten. In der Praxis geht man jedoch eher davon aus, dass eine Auffrischung nach etwa drei bis fünf Jahren notwendig ist. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Wiederholung der ersten Behandlung.

Verhaltensregeln nach der Behandlung

Sobald die kosmetische Tätowierung abgeschlossen ist, kann sich an den behandelten Stellen ein leichter Schorf bilden. Dieser darf keinesfalls abgekratzt werden, weil er einerseits ein Zeichen dafür ist, dass die Haut verheilt und weil sich andererseits Farbpigmente darin befinden können. Wird die Heilkruste entfernt, kann es in diesem Fall zu einer Verfälschung des Ergebnisses kommen, sodass im ungünstigsten Fall eine weitere Sitzung notwendig ist. Der Heilungsprozess lässt sich jedoch mit einer speziellen Creme, welche der Kundin von der Kosmetikerin ausgehändigt wird, beschleunigen.

Anschließend sollten die Kundinnen vier Wochen lang keine Sonnenbäder nehmen, keine Sauna oder das Schwimmbad besuchen. Dies liegt vor allem daran, dass die Haut hier ultraviolettem Licht beziehungsweise aggressiven Chemikalien wie Chlor ausgesetzt ist. Beides kann zu einer Veränderung der Farbe führen.

Birgt die Behandlung Risiken?

Zu den typischen Erscheinungen nach der Permanent Make-up Behandlung gehören Rötungen, Schwellungen und ein Spannungsgefühl. Diese Symptome klingen nach kurzer Zeit jedoch wieder ab. Weitere Nebenwirkungen wie Infektionen oder allergische Reaktionen sind prinzipiell möglich, treten meist aber nur dann auf, wenn die Permanent Make-up-Behandlung unsachgemäß oder unter unhygienischen Bedingungen durchgeführt wurde.

Bestehen Allergien, sollte die Behandlung zuvor mit dem Hausarzt abgesprochen werden.