Gua Sha Massage

Gua Sha - der Geheimtipp unter Therapeuten - auch für das Gesicht

​Gua Sha ist eine wirkungsvolle Massage und gehört in China zur Volksmedizin. Die westlichen Länder entdecken Gua Sha erst jetzt als Therapieform, wobei Gua Sha unter Therapeuten als Geheimtipp gehandelt wird. Wir wenden Gua Sha für das Gesicht an und erzielen damit beste Erfolge. Doch wie läuft eine Behandlung ab, warum wird Gua Sha geschätzt und welche Wirkung wird erzielt?

​Was ist Gua Sha?

​In der traditionellen chinesischen Volksmedizin war Gua Sha gängige Praxis und hat sich heute auch in der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) fest etabliert, während das Verfahren in Europa und in Deutschland noch weitgehend unbekannt ist. In Asien wird es vor allem dazu verwendet, Schmerzen zu beseitigen. Dies geschieht durch Ausleiten von Schadstoffen und Säuren, deren Ansammlung häufig die Ursache für Schmerzen ist. 

Gua-Sha

​Mit Gua Sha wird der Körper von diesen Stoffen befreit und entgiftet. "Gua" bedeutet übersetzt "reiben" oder "kratzen", während "Sha" wörtlich mit "Sand" übersetzt wird und gleichbedeutend ist mit einer Hautrötung. Gua Sha ist eine spezielle Art des Massierens, bei der die zuvor eingeölte Haut vorsichtig mit einem Hilfsmittel geschabt wird. Dafür können unterschiedliche Werkzeuge verwendet werden, die von dickwandigen

Porzellanschüsseln und Gläsern über einfache Löffel und Kochlöffel bis zu dem ursprünglich verwendeten abgerundeten Büffelhorn reichen. Auch wir setzen auf Natur und verwenden für Gua Shaeinen Hornschaber.

​ Gua Sha basiert primär auf der Grundlage der TCM. Deshalb können alle Erkrankungen, die mit Akupressur, Akupunktur und Reflexzonentherapie eine Linderung oder Besserung erfahren, auch mit Gua Sha behandelt werden. Auf Patienten mag die Methode des Schabens und Reibens zunächst etwas brutal wirken. Doch dieses Bild ist irreführend, denn Gua Sha scheint schlimmer als es in Wirklichkeit ist. Die Behandlung ist nicht nur vollkommen schmerzfrei. Sie bietet, auch wenn es manchen überraschen und verblüffen mag, eine sehr hohe Effektivität und entfaltet eine wohltuende Wirkung weit über das Gesicht hinaus.

​Die Technik und der Ablauf einer Gua Sha-Massage

​Vor der Massage wird die Haut sorgfältig geölt, um das Schaben geschmeidiger zu machen. Dem Öl als Gleitmittel kommt eine besondere Wirkung bei Gua Sha zu. In China werden vor allem Öle auf Basis von Johanniskraut oder Pfefferminze verwendet, wobei auch andere Öle mit und ohne Kräuterbeigaben verwendet werden können. Das Öl hat neben seinem praktischen Wert als Gleitmittel auch die Aufgabe, das Blut zu erfrischen, Blockaden zu beseitigen und aufgrund seines natürlichen Duftes eine entspannende Wirkung zu entfalten. Verwendet werden kann außerdem Sesamöl, das die Fähigkeit hat, Toxine über die Haut aufzunehmen.

​Beim Schaben wird ein sanfter Druck auf den Hornschaber ausgeübt. Durch die Reibung der Haut durch Schaben oder Reiben entsteht eine rötliche Hautverfärbung. Diese Wirkung ist durchaus erwünscht und ein Indiz dafür, dass in der behandelten Region oberflächliche oder tief sitzende Stauungen vorhanden sind. Diese werden durch Schaben und Reiben in den oberen oder tieferen Haut- und Gewebsschichten aufgelöst und können so vom Körper abtransportiert, abgebaut und ausgeschieden werden.

Gua Sha

Diese Vorgehensweise entspricht dem Sha, mit dem das äußere und sichtbare Zeichen gemeint ist, an dem die den Energiefluss, das Qi, hemmenden Körpersäfte erkannt werden.

Auch wenn Sie als außen stehender Betrachter zunächst einen anderen Eindruck haben, so bleibt die Haut trotz des Schabens vollkommen intakt. Es entstehen weder Abschürfungen noch Wunden, da die zum Schaben verwendeten Werkzeuge und auch der von uns genutzte Hornschaber abgerundet sind.​ Nach wenigen Minuten zeigen sich erste Rötungen, die durchaus erwünscht sind. Die Hautrötungen lösen sich je nach Intensität der Behandlung bald wieder auf, wobei die Dauer des Verschwindens abhängig ist von der Stärke der vorhandenen Stauungen. Je häufiger Gua Sha angewendet wird, umso weniger intensiv fällt die Hautrötung aus, da Stauungen zunehmend schneller abgebaut werden können. Nach der Gua Sha-Massage kann es zu Müdigkeit kommen, sodass es sinnvoll ist, sich anschließend etwas auszuruhen und sich zu entspannen.

 Es entstehen weder Abschürfungen noch Wunden, da die zum Schaben verwendeten Werkzeuge und auch der von uns genutzte Hornschaber abgerundet sind.​ Nach wenigen Minuten zeigen sich erste Rötungen, die durchaus erwünscht sind. Die Hautrötungen lösen sich je nach Intensität der Behandlung bald wieder auf, wobei die Dauer des Verschwindens abhängig ist von der Stärke der vorhandenen Stauungen. Je häufiger Gua Sha angewendet wird, umso weniger intensiv fällt die Hautrötung aus, da Stauungen zunehmend schneller abgebaut werden können. Nach der Gua Sha-Massage kann es zu Müdigkeit kommen, sodass es sinnvoll ist, sich anschließend etwas auszuruhen und sich zu entspannen.

Sie werden merken, dass die Gua Sha-Massage auch mit einer psychischen Aufhellung einhergeht, die sich nach wenigen Tagen einstellt. Erklärt werden kann sie mit der Entlastung des Stoffwechsels und der gleichzeitigen Ausschüttung von Endorphinen.​

Die befreiende Wirkung von Gua Sha

​Ziel von Gua Sha ist, stagnierende Körpersäfte wie Blut und Lymphe auch im Gesicht zum Fließen zu bringen. Durch Gua Shawerden nicht nur die Durchblutung und der Lymphfluss angeregt. Gleiches gilt für den Hautstoffwechsel insgesamt. Gua Shahat darüber hinaus auch eine gesichtsreinigende Wirkung, da die oberste Hautschicht sanft gepeelt und abgestorbene Hautschüppchen vorsichtig abgetragen werden. Gua Sha übt eine entkrampfende und entspannende Wirkung auf die Gesichtszüge aus, sodass selbst tiefe Falten gemildert werden. Durch die Massage wird die Haut richtig in Schwung gebracht. Im Ergebnis werden Sie mit einem durchbluteten, rosigen und frischen Teint belohnt werden.

Bereits innerhalb weniger Tage tritt eine deutlich spürbare Besserung der Störung ein. Grund ist, dass durch das Schaben die stagnierenden Körpersäfte wie Blut, Lymphe und andere Zellflüssigkeiten, die sich an der Haut sowie am Binde- und Muskelgewebe abgelagert haben, wieder in Fluss gebracht wird. Durch die Technik des Schabens schafft es die Gua Sha-Massage, überschüssige Stoffwechselprodukte abzutransportieren und dadurch die Zellversorgung wieder zu optimieren. Das in den Körpersäften zuvor festgehaltene Qi kann durch das entstaute Gewebe wieder frei fließen. Werden bei der Gua Sha-Massage gleichzeitig Akupressurpunkte stimuliert, wird die Wirkung noch intensiviert.

​Das Reiben und Ziehen von Schabern über die Haut führt zu diesen Wirkungen:

  • Verbesserung der Durchblutung und der Sauerstoffversorgung
  • entspannende Wirkung
  • Linderung von Schmerzen
  • Aktivierung des Stoffwechsels
  • Harmonisierung des Qi-Flusses
  • Anregen der Hautfunktionen
  • Anregen der Hautausscheidung
  • Ausleiten von Säuren und Toxinen über die Haut
  • Stimulieren von Akupunktur- und Akupressurpunkten
  • Aktivierung des Immunsystems

​Beim Qi handelt es sich um eine feine Form von Energie, die in unseren Meridianen zirkuliert. Auch wenn nur die äußerste Hautschicht massiert wird, so entfaltet Gua Sha eine entstauende Tiefenwirkung. Möglich ist das durch die Kooperation von zwei Meridiansystemen, die sich auf vertikaler und horizontaler Körperebene verbinden. Die Verknüpfung von Oberfläche und Tiefe wird in der TCM als "Pfad des Qi" bezeichnet.
Es ist das Qi, das das Blut bewegt und auf diesem Weg Nahrungsbausteine und Sauerstoff an die Zellen liefert sowie verbrauchte Stoffe und Kohlendioxid abtransportiert. Aufgrund des dichten Qi-Systems, das aufgrund der horizontalen und vertikalen Vernetzung von der Oberfläche bis in die Tiefe reicht, ist nachvollziehbar, dass eine auftretende Störung oder Erkrankung in unterschiedliche Bereiche ausstrahlen kann.
So kann beispielsweise eine Verspannung der Muskulatur ein Hinweis auf ein erkranktes Organ sein. Um die Wirkungsweise und die Bedeutung von Gua Sha zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, dass ein blockiertes Qi die Körpersäfte stagnieren lässt und so eine stoffliche Ansammlung einerseits und eine Unterversorgung des Gewebes andererseits zur Folge hat. Gua Sha nutzt die horizontalen und vertikalen Energieleitbahnen als Pfad des Qi, um die Körpersäfte in einen gesunden Fluss zurückzuführen und die Blockade des Qi aufzulösen.