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Fair Fashion

Fair Fashion – nachhaltige Mode mit Konzept

Mit Kleidung ist es manchmal ähnlich wie mit Essen: Es gibt Fast Food – Fast Fashion. Aber es gibt auch hochwertige, nachhaltige Kleidung – Fair Fashion. Aber was ist faire Mode eigentlich? Und welches Problem haben wir mit Fast Fashion?

In den letzten Jahren hat sich der Konsum von Kleidung immens erhöht. Dabei zählt nicht mehr nur die Qualität: Günstig, aber immer nah am Trend ist wichtig. Damit die Kunden sich immer wieder und gerne mit neuer Mode eindecken, wurden Herstellungsprozesse und Stoffqualitäten an die niedrigen Preise angepasst. So hat die "schnelle Mode" nicht nur etwas mit dem zügigen Kaufen zu tun, sondern auch mit ihrer Herstellung. Der Gegenteilige Trend ist die nachhaltige Mode. Sie ist im Gegensatz zum schnellen Kleidungskonsum nachhaltig und schont die Umwelt.

Schnell – aber unfair

Dadurch, dass die schnelle Mode so günstig ist, können wir uns als Konsumenten schnell Wünsche erfüllen und bekommen ein gutes Gefühl. In Deutschland werden pro Jahr und Person durchschnittlich ca. 26 Kilogramm Textilien gekauft, oder anders gesagt: ca. 60 Kleidungsstücke. Das ist unter anderem durch den Online-Handel möglich geworden. Schnell bestellt man mal hier eine Jacke und dort einen neuen Pullover – ohne dafür in ein Geschäft gehen zu müssen. Alles kommt einfach ganz bequem per Post bis an die Haustür. Da die Konsumenten die Kleidung eher kurzzeitig tragen, muss die Qualität dementsprechend nicht mehr besonders hoch sein. Je geringer die Qualität, desto niedriger ist auch der Preis.

Der geringe Preis mag sich zwar für so manche Konsumenten bezahlbar machen – jedoch werden dafür an anderen Stellen Abstriche gemacht. Und das ist das große Problem der schnellen Mode: Irgendjemand MUSS dafür bezahlen.

Die Reise unserer Kleidung

Um das nachvollziehen zu können begeben wir uns auf die Reise, die viele unserer Kleidungsstücke bereits hinter sich gebracht haben.

Alles beginnt auf einer Baumwollplantage. Die größten Baumwollproduzenten sind
  • Indien,
  • China,
  • Brasilien,
  • Teile von Afrika und
  • die USA.
Während der Produktion benötigt Baumwolle eine große Menge Wasser. Das führt dazu, dass im Umfeld der Plantagen viele Seen und Flüsse langsam versiegen – ihr Wasser wird für das Wachstum der Pflanzen benutzt. Für ein Kilogramm Baumwolle werden beim Anbau mehr als 200 gefüllte Badewannen Wasser benötigt. Gleichzeitig werden viele Pestizide und Düngemittel eingesetzt, um die Pflanzen möglichst schnell und sicher großzuziehen. Das beeinträchtigt einerseits das Grundwasser in den entsprechenden Gebieten. Andererseits können auch die Arbeitenden dort von den chemischen Mitteln krank werden. Und das nur, weil wir gerne ein günstiges, modernes Outfit tragen möchten. 

Nach dem Wachsen auf der Plantage geht es für die Baumwolle zur Produktion, teilweise in andere Länder. Dort wird das Material zu Garn versponnen und weiterverarbeitet. Bevor es ans Nähen geht, wird geglättet, gefärbt und gebleicht was das Zeug hält. Der Einsatz von unterschiedlichen Chemikalien gehört zum Herstellungsprozess dazu. Diese Vorgänge belasten die Umwelt, denn die Rückstände solcher Mittel können durch das Abwasser in unser Grundwasser gelangen. 

Harte Arbeit für billige Kleidung

Die Arbeiten mit Chemikalien ebenso wie das Nähen der Kleidung, finden in Ländern statt, in welchen die Arbeitsschutzbestimmungen niedrig sind. Das ermöglicht eine geringe Bezahlung und dementsprechend niedrigere Preise. Neben den Löhnen sind auch die weiteren Arbeitsbedingungen moralisch zu hinterfragen: ständiger Kontakt mit schädlichen Chemikalien, die Sicherheit während der Arbeit wird eher klein geschrieben und das alles mit Niedriglohn bezahlt.

Während wir also die schnelle Mode lieben, kostet sie anderen Menschen und unserer Natur möglicherweise die Gesundheit. Das klingt alles andere als fair, oder?

Die Kleidungkommt an…

… und wird von uns ein paar Mal getragen. Dann vergessen wir die neue Hose im Kleiderschrank oder haben einen Mantel, der besser in diese Wintersaison passt als der letzte. Die lange Reise hat die Baumwolle also auf sich genommen, um bei uns nur kurze Zeit genutzt zu werden. Fast Fashion – very fast.

Mode und die Umwelt

Wie bereits gesagt: Fast Fashion tut unserer Natur nicht gut. Während des Baumwollanbaus gelangen viele Pestizide und Chemikalien in das Grundwasser der Anbauländer. Darunter leiden Natur und Menschen. Und was ist mit dem Einsatz von Mischgeweben bzw. synthetischen Kunstfasern? Ca. 65 % der Textilfasern unserer Kleidung bestehen aus solchen Geweben. Dazu gehören beispielsweise Polyamid, Polyacryl, Polyester oder Viskose. Um diese Materialien zu produzieren ist eine große Menge an fossilen Rohstoffen nötig. Das wohl größte Problem ist jedoch ihr Verbleib: Nach einer Studie der International Union of Conversation of Nature sind rund 35 % des Mikroplastikanteils in den Weltmeeren die Rückstände solcher synthetischen Textilfasern. Sie stellen somit einen besonders hohen Anteil des Mikroplastiks dar. Das kommt unter anderem daher, dass sich bei jedem Waschen kleine Mikrofasern von den Kleidungsstücken lösen, die in das Abwasser geraten.

Egal ob aus Baumwolle oder aus Kunstfaser – der hohe Kleidungskonsum schadet unserer Umwelt. Aber was kann man dagegen tun? Faire, nachhaltige Mode ist die Antwort!

Tipps gegen Fast Fashion


  • Der wohl einfachste Tipp, um großem Kleidungskonsum den Kampf anzusagen? Suchen Sie Ihre neuen Kleidungsstücke mit Bedacht aus und tragen Sie diese möglichst lange.
  • Setzen Sie auf faire Mode! Kaufen Sie Kleidung in Bio-Qualität. Das können Sie anhand verschiedener Siegel erkennen.
  • Schauen Sie sich im Secondhand-Bereich um - hier warten einige Schätze auf Sie. Und auch Ihre alte Kleidung können Sie dort veräußern. Jemand anderes wird sich darüber freuen!
  • Tauschen oder mieten Sie Kleider - im Internet gibt es eine Menge Tauschbörsen.
  • Bringen Sie Ihre Kleidung bei kleineren Abnutzungserscheinungen zum Schneider statt sie vorschnell zu entsorgen.

Fair Fashion – der moderne Gegenpart

Das Gegenteil von schneller Kleidung ist die nachhaltige Fashion. Bei Fairer Kleidung geht es darum, die negativen Aspekte der Kleidungsindustrie umzukehren. Mit ressourcenschonender Mode setzen Sie ein Statement.

Egal ob Jeans, Mantel oder Unterwäsche – mittlerweile gibt es jedes Kleidungsstück auch als fair produziert. Wer alteingesessene Vorurteile hat und bei nachhaltiger Kleidung an das Aussehen eines alten Kartoffelsackes denkt, liegt falsch. Faire Mode ist alles andere als altmodisch – sie liegt voll im Trend. Viele Marken merken, dass nachhaltige Mode immer beliebter wird und beim Kauf auf die Herkunft der Kleidungsstücke geachtet wird. Dementsprechend gibt es auch immer mehr moderne Marken, die der Fast-Fashion-Branche den Kampf ansagen.

Und was macht Fair Fashion aus?

Faire Mode wird nachhaltig produziert. Die Label verzichten schon beim Anbau der Baumwolle auf Giftstoffe. Dementsprechend ist die Produktion sowohl für die Umwelt als auch für die Produzenten schonender. Es werden keinerlei synthetische Fasern in den Garnen verwendet. Während der Herstellung steht außerdem die Schonung von Ressourcen im Vordergrund. Es wird möglichst wenig Wasser genutzt. Teilweise entsteht Kleidung aus bisher unbedachten Materialien wie Bambus. Bambus wächst schnell nach und stellt so eine natürliche Quelle dar.

Ein weiterer wichtiger Punkt im Bereich der Fairen Mode ist das Recycling. Faire Bekleidung ist aus recyclingfähigen Materialien gefertigt. Hier spielt der kreislaufbasierte Ansatz eine Rolle: So soll beispielsweise eine Hose biologisch abbaubar sein. Dadurch wird nicht einfach "verschwendet" sondern wiederverwendet.

Bessere Arbeitsbedingungen und kurze Wege

Bei Fairer Mode geht es aber nicht nur darum, durch die Materialien die Umwelt zu schonen, sondern während des Transports. So legt ein faires T-Shirt idealerweise einen wesentlich kürzeren Weg zurück als ein Fast-Fashion-Oberteil. Die Produktion findet teilweise ausschließlich in Europa statt – zu fairen Bedingungen für die Arbeitenden.

Mit dem Kauf von nachhaltiger Mode setzen sie sich also nicht nur für die Umwelt ein, sondern Sie tun auch etwas gegen Niedriglöhne und unfaire Arbeitsbedingungen.

Faire Outfits – auch in Ihrem Kleiderschrank?

Faire Mode ist ein immer wichtiger werdender Aspekt in unserer Modeindustrie. Mit der Unterstützung kann man sich für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit einsetzen. Wie sieht es in Ihrem Kleiderschrank aus? Besitzen Sie bereits einige Kleidungsstücke nachhaltiger Label? In Deutschland gibt es mittlerweile eine weitgefächerte Auswahl fairer Marken. Und auch große Modelabel verändern teilweise ihre Philosophie und setzen auf nachhaltige Trends.
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Microneedling für Zuhause

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Demnach ist es kein Wunder, dass viele Menschen, Frauen wie Männer, sehr viel Wert auf ihre Pflege legen. Ganz gleich, ob es um die feine Haut im Gesicht oder am Körper geht. Doch nicht immer ist sie makellos und rein. Vor allem viele Frauen klagen über Hautprobleme. Durch Akne sind in der Pubertät Narben entstanden und bis heute nicht verheilt. Aber auch im erwachsenen Alter kann es vorkommen, dass Hautprobleme die Gesichtshaut plagen. Da der erste Blick in das Gesicht des Gegenübers geht, fühlen sich viele Menschen mit schlechter Haut unwohl. Während manchmal eine Umstellung der Pflegeprodukte oder der Ernährung dem Zustand der Haut hilft, verschwinden sogenannte Pickelmale nicht einmal nach Jahren.


Spätestens im Sommer sind für viele Frauen die Dehnungsstreifen ebenfalls eine Problemezone. Die Ursachen dafür sind sehr komplex. Ständige Gewichtsschwankungen durch zu- und abnehmen führen dazu, dass die Haut reißt. Auch aus diesem Grund sind Radikaldiäten nicht empfehlenswert. Durch eine Schwangerschaft kann die Haut rund um den Bauch ebenfalls Dehnungsstreifen aufweisen. Doch eine große Anzahl an Frauen leidet ohne jegliche Schuld an den unschönen hellen Streifen. Eine schlechte Veranlagung kann der Grund dafür sein.
Doch wer jetzt glaubt, sich seinem Schicksal hingeben zu müssen, irrt. Doch nicht Cremes, Öle oder Gele helfen gegen diese Hautprobleme, sondern das sogenannte Microneedling.

Microneedling - was ist das?


Das Microneedling ist eine Behandlung, die gerade in den letzten Jahren immer mehr Beachtung findet. Das ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass es eine hohe Wirksamkeit aufweist. Das Geheimnis des Microneedlings sind die vielen kleinen Nadeln, welche die Haut behandeln. Diese Nadeln sorgen für gewollte Mikroverletzungen, sodass sich die Haut aufgrund der Wunden erneuern muss. Nach der unschönen Haut mit Narben oder Dehnungsstreifen kann also neue, strahlende Haut nachwachsen. Die Anwendung fördert nicht nur auch die Durchblutung, sondern macht die Haut elastischer und fördert die Ausschüttung von Kollagen, Hyaluronsäure und Elastin. Denn auch gegen Falten ist das Microneedling eine echte Wunderwaffe.
Je nach Anwendungsbereich ist die Anzahl der Nadeln und vor allem die Länge der Nadeln entscheidend.

Microneedling - die Behandlung für zu Hause

Seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit, das Microneedling zu Hause selbst anzuwenden. Wer bereits Sitzungen bei einer/m Fachfrau/mann absolviert hat oder einfach neugierig ist, kann sich im Internet ein entsprechende Gerät kaufen. Neben dem Microneedling Roller ist es vor allem der Microneedling Pen, dem eine hohe Wirksamkeit nachgewiesen wurde. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand. Der Mirconeedling Stift ist dank seines schmalen Designs einfach in der Handhabung und liegt während der Anwendung gut in der Hand. Durch das schlanke Design lässt sich punktgenau arbeiten und betreffende Hautpartien behandeln. Außerdem stechen die Nadeln des Microneedling Pens sennkrecht in die Haut ein und kommen auch in der Senkrechte wieder heraus. Die Nadeln des Microneedling Rollers dringen in der Schräge in die Haut, gehen in die Senkrechte und kommen in der Schräge wieder heraus. Während ein Microneedling Roller lediglich eine Nadellänge aufweist, können die Nadeln des Microneedling Pen je nach Anwendungsbereich ausgetauscht werden. Die oftmals steril verpackten Nadeln sind in wenigen Handgriffen und kinderleicht gewechselt.
Ein weiterer großer Unterschied zu dem Microneedling Roller ist, dass der Pen elektrische Impulse abgibt. Bis zu 8000 Impulse in der Minute sind möglich. Dieser Effekt trägt zu der Verbesserung der Haut enorm bei.
Bei dem Kauf des Gerätes ist einiges zu beachten.

Die Anleitung für eine sichere Anwendung


Eine sichere Behandlung ist der Grundstein für ein positives Ergebnis. Da die Haut leichte Verletzungen davonträgt, ist es zu empfehlen, alle Schritte einzuhalten.
Vor der Behandlung mit dem Microneedling Pen sollte eine Kontrolle der Nadeln stattfinden. Sind sie steril verpackt, eignen sie sich für die Anwendung. Darüber hinaus ist es zu empfehlen, Einweghandschuhe zu tragen. Da auch die Hände Träger vieler Bakterien und Keime sind, sollte kein Kontakt mit der behandelten Haut entstehen.
Je nachdem, welche Körperstelle der Stift behandelt, kann das Auftragen von Betäubungscreme hilfreich sein. Da sich für Dehnungsstreifen längere Nadeln benutzen lassen, ist hier eine leichte Betäubung sinnvoll. Im Gesicht sollten die Nadeln eher kurz sein und je nach Schmerzempfinden benötigt es hier keine Betäubung.
Ist die Creme eingezogen, lässt sich der Rest mit einem Baumwolltuch entfernen. Im Anschluss ist eine Desinfizierung der Hautpartie sinnvoll. Das ist vor allem wichtig, da die kleinen Mikroverletzungen nicht in den Kontakt mit Bakterien kommen sollen.
Nun ist die Vorbereitung beendet und das Microneedling kann beginnen. Ist der Pen eingeschaltet, lässt er sich sanft über die betreffende Hautpartie fahren. Sowohl quer als auch waagerecht gleitet der Pen im besten Fall über die Haut. Mit mindestens zehn Wiederholungen kann der Stift so die entsprechende Hautpartie behandeln. Erscheint die Haut während der Anwendung rot oder blutet sogar leicht, sind das normale Begleiterscheinungen. Dies zeigt nur, dass die Anwendung korrekt und wirksam ist. Wichtig ist, mit wenig Druck zu arbeiten und die Haut nicht zu überreizen. Vor allem sollte die Nadellänge für den Heimgebrauch sehr gering sein.
Nach der Behandlung ist ein entsprechendes Serum für die Haut perfekt. Das kann Hyaluronsäure sein oder ein reichhaltiges Öl. Aber auch ein Vitamin C Serum kann in Hinblick auf Anti-Aging eine wirksame Nachbehandlung sein. Eine Reinigung des Stiftes im Anschluss ist für die nächste Behandlung unerlässlich.

Die Nachwirkungen des Microneedlings


Wer nach einer Microneedling Behandlung ist den Spiegel schaut, erblickt ein rotes Gesicht oder rötliche Körperpartien. Die behandelte Gesichtshaut freut sich nach dem Microneedling daher auf Make-up freie Tage. So kann die Haut perfekt abheilen und die kleinen Wunden atmen. Des Weiteren ist es empfehlenswert, den Kissenbezug zu wechseln. Denn auch darüber gelangen Bakterien in die kleinen Mikroverletzungen. Nach der Behandlung ist eine direkte Sonneneinstrahlung, Solarium, Sauna, Schwimmen gehen und exzessiver Sport unbedingt zu vermeiden. Doch keine Sorge, die Schwellungen und Rötungen verschwinden bereits nach wenigen Tagen.
Die Häufigkeit des Microneedlings mit dem Stift ist von Haut zu Haut unterschiedlich. Das Gesicht benötigt eine längere Erholungsphase als der Po oder die Beine. Daher kann das Microneedling an Dehnungsstreifen maximal einmal wöchentlich Anwendung finden. Für das Gesicht gilt, weniger ist mehr. Alle 2-3 Wochen ist eine Behandlung ratsam, damit sich Erfolge einstellen.
Das Microneedling mit dem Pen ist keine Behandlung, bei der nach der ersten Anwendung Wunder geschehen. Der Heimgebrauch dauert grundsätzlich länger, als die Behandlung bei einer/m Expertin/en, da die zu kaufende Nadellänge für private Personen sehr viel geringer ist und somit ein erfolgreiches Ergebnis länger auf sich warten lässt. In einem Studio sind es je nach Haut und Partie circa 3-5 Behandlungen, bis ein Ergebnis sichtbar werden kann. Beim Heimgebrauch der Microneedling Behandlung kann es bis zu 20 Behandlungen brauchen, um eine Veränderung/ Verbesserung der Haut zu sehen. Aber mit Geduld und dem Einhalten der genannten Schritte sind Ergebnisse sichtbar, die dauerhaft bleiben. Strahlende Gesichtshaut, aber auch glatte Körperpartien sind das Ergebnis einer richtigen Anwendung.

Gesichtsmaske

Pickelnarben und Aknenarben effektiv behandeln.

Auch wenn Pickel und Akne endlich ausgeheilt sind, bleiben oft Erinnerungen in Form unschöner Narben zurück. Pickelnarben und Aknenarben sind nicht nur störend, sondern häufig sogar schmerzhaft. Doch ohne professionelle Behandlung lassen sie sich kaum beseitigen. Wir von Permabeauty beherrschen einige Methoden, mit denen Sie wieder zu schöner Haut zurückfinden können. Welche das sind, möchten wir Ihnen nachfolgend gern erklären.

Was sind Narben eigentlich und wie entstehen sie?​

Eine Narbe ist der Endzustand eines Heilungsprozesses, bei dem die Kollagenfasern zerstört wurden. Das bedeutet, das Kollagen ist nicht mehr verflochten, sondern die Fasern sind parallel zueinander angeordnet. Die Narbe besteht dann aus einer sogenannten Fibrose, einem minderwertigen und faserreichen Ersatzgewebe. Es entstehen kleine Vertiefungen in der Haut. Die Ränder der Narben wirken dabei häufig verhärtet.

Die Entstehung von Pickelnarben oder Aknenarben:

Die Entstehung einer Narbe ist bei normalen Pickeln und Akne ähnlich. Allerdings sind bei Akne die Talgdrüsen chronisch entzündet und produzieren ständig zu viel Talg. Das verstopft die Poren und hat immer wiederkehrende Pickel, Mitesser und Knötchen zur Folge. Leider steigt dadurch auch die Chance zur Narbenbildung enorm.​

Ein Pickel entsteht meistens aus einem Mitesser. Das sind kleine Erhebungen mit einem schwarzen Punkt in der Mitte. Dieser Punkt besteht aus einem hauteigenen Farbstoff (Melanin), der sich in Verbindung mit Sauerstoff schwarz färbt. Solche Mitesser nennt man in Fachkreisen auch "offene oder schwarze Mitesser".

Als offen werden sie deshalb bezeichnet, weil die Follikelöffnung offen ist und Druck entweichen kann. Daneben unterscheidet man auch sogenannte "geschlossene oder weiße Mitesser". Dabei ist die Follikelöffnung verschlossen. Bei dieser Art Mitesser kann der Druck von unten nicht entweichen, was in den meisten Fällen zu einer Entzündung führt.
Wenn sich Mitesser entzünden, entsteht ein Pickel. Im Fachjargon spricht man auch von Pusteln und Papeln, umgangssprachlich ist er als Eiterpickel bekannt.​

Einzelne Pickel heilen mit etwas Geduld und richtiger Pflege auch ohne Narbenbildung wieder ab. Und selbst wenn das mal nicht der Fall ist, behält man bei nicht-chronischem Verlauf nur wenige, häufig weniger tiefe Narben zurück.

Bei Akne ist das leider häufig nicht der Fall. Da es sich um eine chronische Entzündung der Taldrüsen handelt, bilden sich im Laufe der Zeit in den meisten Fällen tiefe, häufig sogar verfärbte Narben. Denn das zerstörte Gewebe ist sehr lichtempfindlich und kann sich bei zu starker Sonneneinstrahlung verfärben.

Pickel nicht selber ausdrücken!

Um Pickelnarben oder Aknenarben vorzubeugen, sollte man unbedingt der Versuchung widerstehen, Pickel und Mitesser selbst auszudrücken. Denn dadurch können die Bakterien noch tiefer in die Haut gelangen und die Entzündung deutlich verschlimmern. Gerade bei Akne sollte man sich in die erfahrenen Hände eines professionellen Kosmetikinstituts begeben, um Spätfolgen zu verhindern.

Die Behandlungsmethoden:

​Wir von Permabeauty können Ihnen bei der schonenden Ausreinigung der Haut helfen und Narben so behandeln, dass Sie sich in Ihrer Haut schnell wieder wohl fühlen.

​Mit speziellen Methoden sind wir in der Lage, Pickelnarben und Aknenarben unauffälliger erscheinen zu lassen oder in einigen Fällen sogar komplett zu beseitigen. Dabei arbeiten wir mit sehr sanften, aber höchst effektiven Anwendungen. Wir sehen uns zunächst Ihr Hautbild ganz genau an, um die Behandlung genau auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. Das ist wichtig für den Behandlungserfolg. Je nach Schweregrad Ihrer Narben bietet sich Microneedling, eine AHA - Schälkur oder eine kosmetische Akupunktur an.

Microneedling

Beim Microneedling werden die Pickelnarben oder Aknenarben behandelt, indem ein eletrischer Stift mit einem sterilen Aufsatz, bestückt mit feinsten Nadeln die Narbenareale nadelt. Dabei wird die Länge der Nadeln zuvor auf den jeweiligen Hauttyp und das Behandlungsareal abgestimmt.

Der Ablauf der Behandlung:

Bei der Behandlung entstehen in der Oberhaut kleinste Verletzungen. Diese sind aber keinesfalls schlecht für die Haut. Ganz im Gegenteil: Diese Verletzungen stimulieren die Bildung von Kollagen, Hyaloronsäure und Elastin.Das regt die Durchblutung und Zellerneuerung an. Und genau diese Effekte macht man sich in der Behandlung von Pickelnarben und Aknenarben zunutze. Die Haut soll wieder neues Kollagen bilden, um die Narben auszufüllen und so die Wundränder glatter erscheinen zu lassen. Mit Hilfe des Microneedling lassen sich auch unsere speziellen Pflegeprodukte besonders gut einschleusen. Diese Behandlungsmethode ist keine Operation und kommt daher mit einer leichten Betäubungscrème aus. Außerdem verläuft die Wundheilung sehr unkompliziert und ist die Rötung der haut ist schon nach weingen tagen abgeklungen. Auch wenn es sich zunächst schmerzhaft anhört, ist die Methode auch für zarte Gemüter geeignet. Anders als bei anderen Methoden (wie z.B. Microdermabrasion) wird hierbei die Haut auch nicht dünner und empfindlicher, sondern sogar deutlich gestärkt. Der Teint wirkt bereits nach der ersten Anwendung erfrischt und rosig.


Je nach Tiefe der Narben muss die Behandlung mehrfach wiederholt werden, bis der gewünschte Effekt eintritt. Auf aktiver Akne sollte man das Microneedling nicht verwenden, da sich die Bakterien sonst im kompletten Gesicht verteilen können.

AHA Schälkur (Fruchtsäurepeeling)

Eine weitere Möglichkeit der Behandlung aktiver Akne sowie von leichter Aknenarben ist die sogenannte AHA-Schälkur. Dabei werden Alpha-Hydroxysäuren (auch als Fruchtsäuren bekannt) in hoher Konzentration kurz auf die Haut aufgetragen.

Was zunächst sehr aggressiv klingt, ist aber äußerst wohltuend für die Haut. Die obere Hornschicht löst sich ab und die darunter liegende, rosige Haut kommt zum Vorschein.Danach muss die Haut sich erneuern, was Narben flacher werden lässt. Im Vergleich zu Peelings mit anderen Säuren löst AHA-Säure lediglich die erste Hornschicht ab und dringt nicht in tiefere Schichten ein. Damit ist diese Art Peeling deutlich schonender als vergleichbare Methoden.
Ein Vorteil dieses Peelings ist, dass man durch die Abtragung der oberen Hautschicht die Wundränder der Narben abflachen kann. Somit wirkt diese Methode nicht nur bei leichten Aknearben oder Pickelnarben, sondern verjüngt Ihre Haut, indem auch kleine Fältchen gemildert werden. Auch Pflegeprodukte wirken effektiver, wenn die oberste Hornschicht und damit auch abgestorbene Zellen abgetragen werden. Ein weiterer positiver Effekt der AHA-Schälkur ist, dass sie gegen die Entzündung aktiver Pickel oder Akne wikt.

Was nach Microneedling oder AHA Schälkur beachtet werden muss:

Sowohl nach dem Microneedling, als auch nach der AHA-Schälkur ist die Haut direkt nach der Behandlung leicht gerötet und auch Sonneneinstrahlung sollte man während des Heilungsprozesses meiden. Bei sehr schwerer Narbenbildung sind mitunter mehrere Anwendungen nötig. Eine Kombination aus AHA-Schälkur und Microneedling ist hier sehr empfehlenswert. Allerdings muss man zwischen den einzelnen Peelings der Haut etwas Zeit zur Regeneration geben und auch zwischen den Microneedling Sitzungen braucht die Haut mindestens 4 Wochen Erholung.

Kosmetische Akupunktur

Auch die kosmetische Akupunktur kann zu einem deutlich besseren Hautbild führen. Die nah mit der traditionellen, chinesischen Akupunktur verwandte Methode arbeitet mit feinsten Nadeln, die entlang der Gesichtsmuskeln in die Haut eingebracht werden. Das führt zu einer Stimulierung der Muskeln, des Bindegewebes und der Haut. Durch die Stimulation erhalten die Gesichtsmuskeln Reize, die zu einer Straffung der Gesichtszüge führen sollen und somit auch kleine Fältchen minimiert werden. Außerdem regt sie die Kollagenbildung der Haut an, was für die Rückbildung störender Pickelnarben oder Aknenarben sehr wichtig ist. Da bei der kosmetischen Akupunktur keine Haut abgetragen wird und auch keine großflächige Microverletzung wie beim Microneedling entsteht, eignet sie sich eher für die Behandlung sehr leichter Pickelarben wie z. B. von einzelnen Pickeln verursacht. Aknenarben behandeln ist daher mit kosmetische Akupunktur etwas schwierig.

Die Zeit, in der die Nadeln in der Haut verbleiben müssen, können Sie ideal zur Entspannung nutzen. Da die kosmetische Akupunktur besonders sanft ist, kann auch empfindliche Haut sehr gut behandelt werden. Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, können allerdings mehrere Sitzungen nötig sein.




Darmfunktion

Ist die Darmfunktion gestört, leidet die Haut darunter!

Wie der Darm das Aussehen unserer Haut beeinflusst

Beim Thema Hautpflege denken die meisten an Peelings, Masken und Cremes, also kurz, an Mittel zur äußeren Pflege. Dabei ist es für ein gesundes und reines Hautbild mindestens genauso wichtig, was sich im Inneren des Körpers abspielt. Dem Darm kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Verschiedene Ernährungsweisen, aber beispielsweise auch die Einnahme von Medikamenten, beeinflussen die Darmflora. Ist diese gestört, kann sich das unter anderem in Form von Hautunreinheiten bemerkbar machen.

Unser Darm - Mehr als nur ein Verdauungsorgan

Hastiges Essen, Bewegungsmangel und nährstoffarme Nahrung sind Begleiterscheinungen der heutigen, stressigen Zeit und belasten unseren Darm in zunehmendem Maße. Sie machen ihn träge und sorgen dafür, dass wichtige Vitamine und Spurenelemente nicht mehr richtig vom Körper aufgenommen werden können. In einem gesunden Darm finden sich Billionen von Bakterien, beispielsweise die hilfreichen probiotischen Bakterien, die bei der Verdauung und Entgiftung des Körpers eine wichtige Rolle spielen. Durch falsche Ernährung oder Medikamenteneinnahme können diese Helfer abgetötet werden und die Darmflora gerät außer Balance. Als Folge werden Giftstoffe nicht mehr richtig vom Darm ausgeschieden und Nährstoffe nicht mehr aufgenommen. Antioxidantien, die zu einem guten Hautbild verhelfen, fehlen. Allergische Reaktionen und Unreinheiten der Haut,  Darmerkrankungen und Infektanfälligkeit sind das Resultat.

Was stört unseren Darm?

Die häufige Einnahme von zum Beispiel Antibiotika oder cortisonhaltigen Medikamenten stellt eine große Belastung für das Organ dar. Die Mittel können die Darmschleimhaut angreifen und somit die empfindliche Balance im Darm durcheinanderbringen. Aber auch zuckerhaltige und fettreiche Lebensmittel oder Stress können die guten Darmbakterien durch Gärungsprozesse angreifen und das Organ somit empfindlich für Krankheiten machen.

Was hilft unserem Darm?

Glücklicherweise gibt es einiges, was wir tun können, um unseren Darm und somit auch unsere Haut zu unterstützen. Eine ausgewogene Ernährung steht dabei ganz oben auf der Liste. Ballaststoffreiche Lebensmittel, wie Vollkornprodukte, aber auch Obst und Gemüse geben Energie und sind wichtig für eine gesunde Darmflora. Dafür finden Sie in diesem Buch viele gesunde Rezeptideen.

Darüber hinaus sollte man darauf achten, täglich genügend Wasser zu trinken und sich zu bewegen. Gerade nach der Einnahme von Medikamenten können Milchsäurebakterien (Probiotika) unterstützend eingesetzt werden. Diese finden sich vor allem in (ungesüßten!) Milchprodukten wie Naturjoghurt, Kefir und Buttermilch. Auch eine Darmsanierung ist vor allem nach der Einnahme von Medikamenten ratsam, um die Darmflora wieder aufzubauen.
Fest steht: Ist der Darm gesund, wirkt sich das positiv auf die Haut, als größtes menschliches Organ aus. Sie muss weniger Giftstoffe ausscheiden und reagiert nicht so häufig mit Allergien.

Eine Darmsanierung hilft nicht nur Ihrer Verdauung! Sie wirkt sich positiv aus bei Allergien, Wechseljahrsbeschwerden, nach einer Antibiotikatherapie, bei Infektanfälligkeit, andauernder Müdigkeit und fehlender Energie, Bindegewebsschwäche, unreiner Haut bzw. Akne, Haarausfall, Rheuma, Gewichtsregulierung und vielem mehr.

Gerne berate ich Sie dazu in meiner Praxis!